2014 Lichtgang

Gut besucht war am Samstag den 15.11.2014 der "Qstall" im "Rössle" in Tiefenhäusern beim "Lichtgang" der Trachtentanzgruppe Amrigschwand-Tiefenhäusern. Der Verein unterhielt mit traditionellen Volkstänzen, alemannischen Mundartgedichten, aber auch modernen Discotänzen. Georg Böhler wurde durch den Vorsitzenden Bernd Vogelbacher für seine 30-jährige Mitgliedschaft mit der goldenen Ehrennadel des Vereins ausgezeichnet.
Mit dem Abend wolle der Verein an die Zeit erinnern, als man sich in der dunklen Jahreszeit in den Stuben der Nachbarn und Freunde traf, um sich die Zeit zu vertreiben. Die Frauen hätten dabei gestrickt und die Männer Karten gespielt, sagte der Vorsitzende zur Einstimmung. Dass ein Abend ohne Fernsehen und Computer sehr unterhaltsam sein kann, bewies die Trachtentanzgruppe Amrigschwand-Tiefenhäusern im Anschluss mit einem rund zweistündigen Programm. Unter dem Motto "Lueg in die Berg" zeigten die Kinder-, Jugend- und Erwachsenentanzgruppen im ersten Teil traditionelle Volkstänze aus dem Schwarzwald, der Schweiz und Frankreich.

Die Singgruppe lud dazwischen zum gemeinsamen Singen ein und Bernd Vogelbacher sorgte mit Mundartgedichten von Gerhard Jung immer wieder für Heiterkeit. Ein Farbtupfer des Abends war der Auftritt der 92-jährigen Klara Vogelbacher aus Tiefenhäusern, die mit einem fehlerfreien Vortrag des Gedichtes "der Ahne" für Begeisterung sorgte. Im zweiten Teil zeigten die Trachtentänzer neben traditionellen Tänzen wie dem "Lauterbacher" oder dem "Müllertanz" auch Tänze der heutigen Discozeit. So begeisterten die Erwachsen mit dem Tanz "Rock me heut Nacht", die Jugendgruppe tanzte zu dem Hit von Andreas Gabalier "Ich sing ein Lied für Dich" und die Kleinsten gefielen in ihren farbigen Kostümen mit einem schmissigen Disco-Tanz.

Bernd Vogelbacher nahm im Verlaufe des Abends die anstehenden Vereinsehrungen vor. Insgesamt 27 Mitglieder erhielten für ihre aktive.
 oder passive Mitgliedschaft bei der Trachtentanzgruppe die bronzene oder silberne Ehrennadel. Mit der goldenen Ehrennadel wurde Georg Böhler für seine 30-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Er war zunächst von 1979 bis 1984 aktives Mitglied der Trachtentanzgruppe. Nach einer kurzzeitigen Unterbrechung schloss er sich 1998 dem Verein wieder an, wo er bis heute als Akkordeonist die Tanzgruppen bei ihren Auftritten musikalisch begleitet.

Aus der Badischenzeitung vom 17.11.2014 Bild und Text: Stefan Pichler

2014 Annafest

Höchenschwander feiern ihre Kirchenpatronin St. Anna. Die Veranstalter sind mit dem Verlauf, dem Wetter und der Resonanz der Gäste zufrieden.

Eine positive Bilanz zum Verlauf des Annafestes zog der Vorsitzende der Trachtentanzgruppe Amrigschwand-Tiefenhäusern, Bernd Vogelbacher. Das in der Region bekannte Heimatfest wurde am Sonntag und Montag auf dem Festplatz beim Landgasthof Rössle in Tiefenhäusern zusammen mit den Landfrauen vom Höchenschwanderberg durchgeführt. Für die Unterhaltung der Gäste sorgten wie im Vorjahr Blas- und Unterhaltungsmusiker aus der Region sowie eine Trachtentanzgruppe.

„Ich bin sehr zufrieden mit dem Festverlauf und dem Besuch. Auch das Wetter meinte es in diesem Jahr gut mit uns, denn im Gegensatz zum vergangenen Jahr war es diesmal nicht zu heiß. „Der leichte Regen am Montagabend hat uns nicht geschadet“, sagte der Vorsitzende der Trachtentanzgruppe Amrigschwand-Tiefenhäusern, Bernd Vogelbacher. Mit einem Festgottesdienst in der St.-Anna-Kapelle begann am Sonntagmorgen der kirchliche Teil des Festes. Nach dem Gottesdienst zogen die Gläubigen in einer Prozession mit der Statue der heiligen Anna um den Ortskern von Tiefenhäusern.

Den weltlichen Teil des Heimatfests eröffnete die Trachtenkapelle Amrigschwand-Tiefenhäusern unter der Leitung ihres Dirigenten Thomas Baumgartner. Mit flotter Polka- und Marschmusik, gewürzt mit einigen humorvollen Ansagen von Herbert Ebner, gelang es den Musikern sehr schnell, die Besucher in Stimmung zu bringen. Das Nachmittagsprogramm gestalteten ab 14 Uhr die Trachtenkapelle Niederwihl, der Heimatverein Kappel und der Musikverein Luttingen. Auch hier sprang der Funke der guten Laune sofort auf das Publikum über.

Bis zum Abend saßen die Besucher in und um das Festzelt in gemütlicher Runde zusammen. Es hat schon Tradition beim Annafest, dass das Seniorenwerk St. Michael Höchenschwand am Montagnachmittag zu einem Wortgottesdienst in die Annakapelle einlädt. Auch in diesem Jahr waren viele Höchenschwander Senioren dieser Einladung gefolgt. Im Anschluss an die besinnliche Stunde in der kleinen Kirche feierten die Senioren bis zum Abend im Festzelt, das sich mehr und mehr durch die Besucher des traditionellen Handwerker-, Hausfrauen-, Beamten- und Rentnerhock füllte. Ab 17 Uhr unterhielt die Jugendkapelle Amrigschwand-Tiefenhäusern unter der Leitung ihres Dirigenten Herbert Ebner mit flotter Blasmusik. Für Gaudi und Unterhaltung sorgten ab 19 Uhr „Die fidelen Breisgauer“.

2013 Buntes Brauchtumsfest auf der Mainau

„Wieso gibt es einen Schwarzwald-, aber keinen Bodensee-Erlebnistag? Wir haben doch die Mainau!“ So beschreibt Helmut Halbhuber, stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes der Heimat- und Trachtenverbände Baden-Württemberg, die Geburt der Idee für den ersten Trachtentag auf der Blumeninsel vor zwei Jahren. Der Zuspruch damals war so groß, dass die Mainau-Verwaltung das Großereignis nun auf die Hälfte der Teilnehmer beschränken musste. Über 1000 Erwachsene und rund 250 Kinder in Trachten aus ganz Baden-Württemberg und der Schweiz verwandelten die frühlingsbunte Insel am Sonntag erneut in ein farbenfrohes Brauchtumsfest. Ida Halbhuber, die ihren Mann gemeinsam mit vielen Helfern unterstützt hat, hat Recht behalten: „Wenn Trachtler reisen, dann scheint die Sonne!“, hatte sie voller Optimismus schon Tage zuvor prognostiziert.

Sichtlich mit Freude war der Nachwuchs der Trachtengruppe Alt Radolfzell beim Tanzen, auch wenn es sich auf die Schrittfolge beim „Knopfloch“, „Schuster“ oder „Müller“ sehr konzentrieren hieß. Lina (7) hat bereits mit fünf zu tanzen begonnen. „Früher“, gibt sie unumwunden zu, „hat es mir nicht so viel Spaß gemacht. Aber jetzt schon“, sagt sie stolz, „wo ich hier auftrete.“ Romy Bromma, die Leiterin der Kindertanzgruppe lacht. Als „Brauchtumsmensch“ pflegt und vermittelt sie die Tradition. Brauchtum sei wie Dialekt, eine „Herzenssprache“. Je älter sie werde, desto wichtiger werde ihr das Überlieferte, gesteht sie. In der heutigen, schnelllebigen Zeit gehe sonst etwas verloren.

„Bei allem Neuen das Alte bewahren“ möchten auch Franziska Dellemann und Annette Cronenberg-Günter, Leiterinnen der Tanzgruppen der Trachtengruppe Allensbach. Sie freuen sich, heute mal „anderes Trachtenvolk“ zu sehen und ihr „Brauchtum zeigen zu können“. Brauchtum, das heißt für sie „Heimatgefühl“ – ein viel diskutierter, oft hinterfragter Begriff. „Wenn wir Tiere wären, wären wir jetzt auf der roten Liste!“ Dellemann weiß: Brauchtumspflege hat keinen leichten Stand.

„Wie kriegt man so etwas wie Tradition transportiert?“, fragt Michael Bucher von der Historischen Trachtengruppe Alt Konstanz nachdenklich. „Das Freizeitverhalten hat sich komplett verändert. Noch 50 Jahre zuvor waren Vereine die Freizeitbeschäftigung per se.“ Heute gebe es keinen mehr, der keine Nachwuchssorgen habe. Wie schon ihre Großmutter und ihre Mutter ist auch Amalie Vayhinger bei den Trachtlern – seit nunmehr 65 Jahren. „Mit Freude und Schalk“, betont die Obfrau. „Den haben wir alle.“ Eine „Ehrensache“ sei es, auf der Mainau gewesen zu sein. Schließlich sei die Insel ja ein „Heimatspiel“. Da trifft es natürlich, dass die Einladung just an die Konstanzer wohl auf dem Postweg verloren ging. Aber der Idealismus der Gruppe, den diese auch bei zahlreichen repräsentativen Aufgaben für die Stadt Konstanz an den Tag legt, hat gesiegt. Denn Tradition, sagt Vayhinger, müsse man leben und pflegen. Das hat ihr auch Papst Benedikt vor zwei Jahren bei einer persönlichen Audienz in Rom mit auf den Weg gegeben. Nicht zuletzt wegen solch prägender Erlebnisse sagt Heidi Vetter, stellvertretende Vorsitzende der Alt-Konstanzer mit großem Stolz: „Wenn ich die Tracht trag', lauf ich grad.“

aus dem Südkurier vom 30.04.2013

2012 Zum Lichtgang in den Kuhstall

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Der „Qstall“ im historischen Landgasthof „Rössle“ in Tiefenhäusern war beim „Lichtgang“ der Trachtentanzgruppe Amrigschwand-Tiefenhäusern voll besetzt. Der Verein begeisterte Jung und Alt mit einem abwechslungsreichen Programm aus verschiedenen Volkstänzen, Sketchen und Gedichtvorträgen. Höhepunkt der Veranstaltung waren Ehrungen durch den stellvertretenden Vorsitzenden des Bundes Heimat und Volksleben, Gerhard Neugebauer und der Kreisobfrau Eva Rippel. Sie überreichten Nicole Oberle und Karin Brantner die Ehrennadel in Bronze und an Manuela Karthan und Georg Böhler die Ehrennadel in Silber für deren langjährige aktive Mitarbeit im Vorstand der Trachtentanzgruppe Amrigschwand-Tiefenhäusern. Rund 20 weitere aktive und passive Mitglieder wurden durch den Verein ausgezeichnet.

Der Vorsitzende des Vereins, Bernd Vogelbacher, freute sich neben den beiden Vertretern des Kreisvereines zahlreiche Abordnungen befreundeter Trachtentanzvereine willkommen heißen zu dürfen. Herzlich begrüßte er Bürgermeister Stefan Dorfmeister und dessen Gattin, die beide in der Tracht des Höchenschwander Vereins an der Veranstaltung teilnahmen.

Er sei schon mehrfach gefragt worden, so Bernd Vogelbacher, was denn eigentlich ein „Lichtgang“ sei. In früherer Zeit habe man sich in der dunklen Jahreszeit in den Stuben der Nachbarn und Freunde getroffen, um sich die Zeit zu vertreiben. Dort hätten die Frauen gestrickt und die Männer Karten gespielt. Zur Einstimmung in das Programm saßen dann auch einige weibliche Vereinsmitglieder um einen Tisch auf der Bühne und strickten. Dass ein Abend ohne Fernsehen und Computer sehr unterhaltsam sein kann, bewies die Trachtentanzgruppe Amrigschwand-Tiefenhäusern im Anschluss mit einem rund zweistündigen Unterhaltungsprogramm. Die Kinder-, Jugend- und Erwachsenentanzgruppen zeigten zunächst verschiedene traditionelle Tänze wie den „Schlittschuhläufer“, „Das Fenster“ oder „In der Nachbarschaft“.

Natürlich durfte auch die bei vielen Trachtentanzgruppen beliebte „Sternpolka“ nicht fehlen, die an diesem Abend in einer Choreografie der Trachtentanzgruppe Kappel aufgeführt wurde. Die Singgruppe brachte einige bekannte Volkslieder und Schlager zu Gehör. Im zweiten Teil wurde zu aktuellen Pop-Titeln getanzt. Für viel Stimmung sorgte auch der von den Erwachsenen gezeigte „Contra-Tanz“. Bernd Vogelbacher hatte Lacherfolge mit dem Vortrag verschiedener Gedichte von Gerhard Jung, wie etwa eines über die „Bildung“, in dem dieser sich Gedanken über die Intelligenz der Stadt- und Landbevölkerung machte.

Aus dem Südkurier vom 12.11.2012, Text und Bild von Stefan Pichler

2012 Prächtige Stimmung bei der Oktoberfest-Party

 
Die Trachtentanzgruppe Amrigschwand-Tiefenhäusern feierte in Anlehnung an die großen Volksfeste in Stuttgart und München am Samstagabend eine große „Oktoberfest-Party“ in der Halle in Attlisberg. Der Vorsitzende des Vereins, Bernd Vogelbacher, zog ein zufriedenes Fazit.

Die Stimmung war prächtig, der Besuch war sehr gut und viele Mädchen kamen im Dirndl und die jungen Männer in passender bayrischer Tracht. Auch nächstes Jahr wird der Verein wieder das Oktoberfest feiern, wie der Vorsitzendende ankündigte.

aus dem Südkurier, Text & Bild: Stefan Pichler

2014 Vertrauen in Vorstand

Bei den von Bürgermeister Stefan Dorfmeister geleiteten Teilwahlen wurde in der Hauptversammlung der Trachtentanzgruppe Amrigschwand-Tiefenhäusern im Restaurant „Dorfschmiede“ der Vorsitzende Bernd Vogelbacher einstimmig für weitere zwei Jahre bestätigt.

Über das gleich gute Ergebnis freuten sich der langjährige Kassier Wilfried Isele und die Beisitzer Sabrina Tröndle, Susi Schachner und Patrick Vogelbacher. Die Kasse prüfen Karin Baumgartner und Ralf Stemmer.

Die Berichte des Vorsitzenden, der Schriftführerin Nicole Oberle, sowie die Ausführungen von Manuela Karthan für die Kinder- und Jugendgruppe sowie Sabine Thoma für die Erwachsenen- und Singgruppe, spiegelten ein ereignisreiches Vereinsjahr wider. So trafen sich die Erwachsenen zu 46 Proben und Auftritten. Neben der Beteiligung am siebten Strohskulpturenwettbewerb im vergangenen Herbst, hierfür setzten die Mitglieder 500 Arbeitsstunden ein, waren Höhepunkte die Beteiligung an den Umzügen in Auggen, Niederwihl, Luttingen, die Reisen in den Europapark und zur Insel Mainau. Daneben war der Verein bei allen kirchlichen Festen der Gemeinde beteiligt und gab bei drei Heimatabenden im Kursaal Einblicke in das Brauchtum.

Nicht weniger engagiert war die Kinder- und Jugendgruppe, die sich zu 41 Proben und Auftritten getroffen hatte. Fleißig unterstützten sie die Erwachsenen bei deren Wettbewerbsbeitrag für den Strohskulpturenwettbewerb und bei den meisten Auftritten. Erfolgreich verläuft eine Kooperation mit der Grundschule. Bereits seit fünf Jahren übt dort Sabine Thoma mit den Erstklässlern einfache Tänze ein.

Bürgermeister Stefan Dorfmeister bedankte sich bei Bernd Vogelbacher, der nach dem Rückzug des Kurvereins zusammen mit Gabi Villinger von den Landfrauen Höchenschwanderberg und Sebastian Stiegeler von der Tourist-information die Organisation des Strohskulpturenwettbewerbes übernommen hatte.

Das neue Vereinsjahr wird für die Mitglieder der Trachtentanzgruppe wieder arbeitsintensiv, denn bereits jetzt stehen 18 Termine fest. Neben der Beteiligung an allen kirchlichen Festen in Höchenschwand, wie dem Josefsfest, Palmsonntag oder den Kirchenpatrozinien in Tiefenhäusern und Höchenschwand. wird der Verein wieder drei Heimatabende im Kursaal gestalten. Weiterhin beteiligt sich der Verein an der örtlichen Fasnacht, am Kreistrachtenfest in Häg, den Heimattagen Baden-Württemberg in Waiblingen, am Jubiläum der Trachtengruppe Schluchsee oder dem Familientag in Bernau. Wie im vergangenen Jahr, organisiert der Verein wieder eine Oktoberfestparty in der Halle in Attlisberg. Am 15. November wird der fünfte Lichtgang im Rössle in Tiefenhäusern aufgeführt.

Für guten Probenbesuch wurden durch den Vorsitzenden 13 Mitglieder besonders geehrt. Den Wanderpokal mit 100 Prozent Probenbesuch erhielt Karin Baumgartner, Mitglied der Tanzgruppe. Ebenfalls 100 Prozent erreichte Niclas Brantner in der Singgruppe.

Aus dem Südkurier vom 27.01.2014

2012 Das Dorf sitzt zusammen

Eva Rippel, Bernd Vogelbacher, Karin Brantner,Gerhard Neugebauer, Nicole Oberle, Manuela Karthan und Georg Böhler nach der Ehrung.

Bis auf den letzten Platz besetzt war am Samstagabend der "Qstall" im historischen Landgasthof "Rössle" in Tiefenhäusern beim "Lichtgang" der Trachtentanzgruppe Amrigschwand-Tiefenhäusern. Jung und Alt waren vom abwechslungsreichen Programm aus verschiedenen Volkstänzen, Sketschen und Gedichtvorträgen begeistert. Höhepunkt der Veranstaltung waren die anstehenden Ehrungen durch den stellvertretenden Vorsitzenden des Bundes Heimat und Volksleben Gerhard Neugebauer und der Kreisobfrau Eva Rippel. Der Vorsitzende des Vereins, Bernd Vogelbacher, freute sich neben den beiden Vertretern des Kreisvereines auch viele Abordnungen befreundeter Trachtentanzvereine willkommen heißen zu können. Er sei schon mehrfach gefragt worden, so Bernd Vogelbacher, was denn eigentlich ein Lichtgang sei. In früherer Zeit habe man sich in der dunklen Jahreszeit in den Stuben der Nachbarn und Freunde getroffen, um sich die Zeit zu vertreiben. Dort hätten die Frauen gestrickt und die Männer Karten gespielt. Der Name Lichtgang sei aber eine Erfindung des Vereins, ergänzte er.

Zur Einstimmung in das Programm saßen dann auch einige weibliche Mitglieder des Vereines um einen Tisch auf der Bühne und strickten. Dass ein Abend ohne Fernsehen und Computer sehr unterhaltsam sein kann, bewies die Trachtentanzgruppe Amrigschwand-Tiefenhäusern im Anschluss mit einem rund zweistündigen Programm. Die Kinder-, Jugend- und Erwachsenentanzgruppen zeigten verschiedene traditionelle Tänze wie den "Schlittschuhläufer", "Das Fenster" oder "In der Nachbarschaft".

Natürlich durfte auch die bei vielen Trachtentanzgruppen beliebte Sternpolka nicht fehlen, die an diesem Abend in einer Choreografie der Trachtentanzgruppe Kappel aufgeführt wurde. Die Singgruppe sang einige bekannte Volkslieder und Schlager.

Im zweiten Teil wurde zu Poptiteln wie oder Hits von Michael Jackson getanzt. Für viel Stimmung sorgte auch der von den Erwachsenen gezeigte "Contra-Tanz".

Bernd Vogelbacher hatte Lacherfolge mit dem Vortrag verschiedener Gedichte von Gerhard Jung, wie etwa eines über die "Bildung", in dem dieser sich Gedanken über die Intelligenz der Stadt- und Landbevölkerung machte.

Höhepunkt des Abends waren die Ehrungen: So überreichten Eva Rippel und Gerhard Neugebauer an Nicole Oberle und Karin Brantner die Ehrennadel in Bronze und an Manuela Karthan und Georg Böhler die Ehrennadel in Silber für deren langjährige aktive Mitarbeit im Vorstand des Vereins. Rund 20 weitere aktive und passive Mitglieder wurden durch den Verein ausgezeichnet.

Aus der Badischen Zeitung vom 12.11.2012, Text und Bild Stefan Pichler.

2012 Jahrzehnte bei der Trachtentanzgruppe

 

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Der Vorsitzende der Trachtentanzgruppe Amrigschwand-Tiefenhäusern, Bernd Vogelbacher, zeichnete im Rahmen einer gut besuchten Veranstaltung im historischen Landgasthof „Rössle“ in Tiefenhäusern (wir berichteten) eine große Zahl von Aktiv- und Passivmitgliedern für ihre langjährige Zugehörigkeit zum Verein aus: Lena Celine und Samira Boch, Jonas Selb und Marian Baumgartner (fünf Jahre). Die bronzene Ehrennadel für zehn Jahre erhielt Sarah Schachner. Eine Urkunde für 15 Jahre erhielten Susanne Schachner und Robin Böhler.

Die silberne Ehrennadel für 20 Jahre erhielten Michael Tröndle, Nicole Oberle und Ralf Stemmer. Für 30 Jahre erhielt Karin Brantner die goldene Ehrennadel der Trachtentanzgruppe. Von den Passivmitgliedern wurden mit der bronzenen Ehrennadel für 20 Jahre ausgezeichnet: Helga Schlageter, Gabi Villinger und Irma Karthan. Die silberne Ehrennadel für 30 Jahre und mehr erhielten Gabi Merz, Gerti Morbach, Brunhilde und Jürgen Romotzki und Alfred Tröndle. Weitere Ehrungen werden vom Vorsitzenden noch nachgeholt. Unser Foto zeigt die Geehrten mit Bernd Vogelbacher (1. v. l.) und Gerhard Neugebauer und Eva Rippel

(3. u. 4. v. l.) vom Bund Heimat und Volksleben.

Aus dem Südkurier vom 13.11.2012, Text und Bild: Stefan Pichler

2012 Annafest

Eine positive Bilanz des diesjährigen "Annafestes" zog der Vorsitzende der Trachtentanzgruppe Amrigschwand-Tiefenhäusern, Bernd Vogelbacher. Das in der Region bekannte Heimatfest wurde am vergangenen Sonntag und am Montag darauf auf dem Festplatz beim Landgasthof "Rössle" in Tiefenhäusern zusammen mit den Landfrauen vom Höchenschwander Berg veranstaltet. "Es war alles so, wie wir es uns vorgestellt haben", zeigte sich Bernd Vogelbacher zufrieden.

Mit einem Festgottesdienst in der St. Anna-Kapelle begann am Morgen der kirchliche Teil des Festes. Die musikalische Gestaltung der von Pfarrer Ivan Hoyanic zelebrierten kirchlichen Feier übernahm der katholische Kirchenchor St. Michael unter der Leitung von Gisela Satzer, an der Orgel begleitet von Franziska Rogg. Daneben spielten ein Klarinettenensemble der Trachtenkapelle Amrigschwand-Tiefenhäusern und Sofia Liebwein auf der Querflöte. Nach dem Gottesdienst zogen die Gläubigen in einer Prozession mit einer Statue der heiligen Anna um den Ortskern von Tiefenhäusern. Den weltlichen Teil des Heimatfestes eröffnete die Trachtenkapelle Amrigschwand-Tiefenhäusern unter der Leitung ihres Dirigenten Thomas Baumgartner. Das Nachmittagsprogramm gestalteten ab 13.30 Uhr der Musikverein Erzingen, der Musikverein Titisee-Jostal, die Volkstanzgruppe Berau und die Trachtenkapelle Brandenberg.

Krönender Abschluss war wieder der traditionelle Handwerker-, Hausfrauen-, Beamten- und Rentnerhock am Montag. Für das leibliche Wohl sorgten an beiden Tagen die Trachtentanzgruppe Amrigschwand-Tiefenhäusern und die Landfrauen vom Höchenschwander Berg.

Aus der Badischen Zeitung vom 02.08.2012

Bild & Text: Stefan Pichler

Kontakt

Trachtentanzgruppe Amrigschwand-Tiefenhäusern e. V.
1. Vorstand: Bernd Vogelbacher
Haus 40
79862 Höchenschwand-Strittberg
Telefon: (+49) 07755 / 1654

Über uns

Wir sind eine Volkstanzgruppe, die sich dem Erhalt des Brauchtums und des Volkstanzes im südlichen Schwarzwald verschrieben hat.
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